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Pflanzensaftsaugende Insekten (Band 662 - 669 - Herausgeber: Gerald Moritz) | ||
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Band
663: Thripse, Fransenflügler, Thysanoptera -
Prof. Dr. Gerald Moritz, Universität Halle (Saale) Band
664: Mottenschildläuse, Aleyrodina -
Prof. Dr. Rudolf Bährmann, Universität Jena |
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| Gerald Moritz - Band 663: Thripse, Fransenflügler, Thysanoptera (mit 105 Abbildungen, 10 Tabellen und 27 Bestimmungstafeln) | |||
| Thripse
sind hauptsächlich als Pflanzensaftsauger an Blüten, Blättern
und Früchten bekannt. Einige der 5500 bekannten Arten rufen enorme
Schäden an Kulturpflanzen hervor. Die dadurch entstehenden jährlichen
Verluste werden weltweit mit ca. 1 Milliarde US-Dollar angegeben. Aber
auch in Gewächshäusern, öffentlichen Einrichtungen sowie
an Zimmerpflanzen im häuslichen Bereich lassen sich diese kleinen,
nur 1 bis 2 mm großen Insekten nachweisen. Oftmals sind es weit gereiste,
ungebetene Gäste, die durch den wachsenden weltweiten Handel mit Produkten
aus dem Agrar- und Zierpflanzenanbau die Chance zur Anpassung an neue geographische
Regionen nutzen. So
hat sich der Western Flower Thrips innerhalb von 2 Jahrzehnten in ganz
Europa ausbreiten können. Neben der geringen Körpergröße
und der enormen Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche klimatische
Situationen wurde dieser Prozess vor allem auch durch die versteckte Lebensweise,
hohe Tierzahlen und Insektizidresistenzen unterstützt. Bedenkt man,
dass nun einige heimische aber vor allem auch invasive Arten fähig
sind Phytopathogene (Viren, Bakterien und Pilzen) zu übertragen, dann
sind exakte und umfassende Kenntnisse zur Biologie dieser Insektenordnung
allein aus ökonomischer Sicht besonders bedeutsam. Die
vorliegende monographische Bearbeitung der Thripse unternimmt den Versuch,
das heutige Wissen zu
weitestgehend allen Aspekten dieser faszinierenden Insektenordnung darzustellen. Die Lektüre lässt neben dem Studium der Systematik, Morphologie, Anatomie und Entwicklung vor allem auch völlig neue und interessante Facetten dieses Taxons erkennen. So werden Thripse als Erzeuger von Pflanzengallen, aber auch als wichtige Bestäuber zahlreicher Pflanzenarten vorgestellt. Ihre Reproduktion wird mit den Verhältnissen bei Bienen verglichen und analog als Basis für die Entwicklung eusozialer Strukturen diskutiert. Ebenso werden Möglichkeiten einer integrierten Bekämpfung vorgestellt sowie in einem separaten Kapitel Haltung, Zucht und Labortechniken sowie molekulare und computergestützte Identifikationsmethoden detailliert beschrieben. Ein farbiger Bildbestimmungsteil ermöglicht die Identifikation von über 80 Arten anhand von zahlreichen mikroskopischen Originalaufnahmen. Inhaltsverzeichnis |
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created
October 2005 by Gerald Moritz
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